Viadrina richtet Zentrum für Informationstechnologien und Bibliotheksdienste ein

Am 27. Oktober 2026 hat der Präsident mit einer Organisationsverfügung die Gründung des Zentrums für Informationstechnologien und Bibliotheksdienste (ZIB) veranlasst und damit die bisher eigenständigen Einrichtungen Universitätsbibliothek (UB) und Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) in einer gemeinsamen zentralen Organisationseinheit zusammengeführt. Die Leitung des ZIB wird dem bisherigen Direktor der UB, Dr. Jens Mittelbach, übertragen.

Ziel der Neustrukturierung ist es, die Informationsinfrastruktur der Viadrina strategisch weiterzuentwickeln und ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Das ZIB führt bibliothekarische, digitale, technische und mediale Kompetenzen sowie Dienstleistungen zur Unterstützung von Forschung und Lehre zusammen. Durch die engere Verzahnung der Aufgaben und die gemeinsame Nutzung personeller, räumlicher und finanzieller Ressourcen sollen Synergien erschlossen, Arbeitsabläufe optimiert und bedarfsgerechte Serviceangebote aus einer Hand geschaffen werden.

Das ZIB besteht aus Leitung, Direktionsassistenz, zugeordneten Stabs- und Sonderbereichen, fünf Abteilungen und den ihnen zugeordneten Teams. Es ist dem Präsidenten unterstellt, für die strategische Steuerung wurde jedoch ein Chief Information Officer (CIO)-Gremium eingerichtet. Ihm gehören die für Digitalisierung und Forschung zuständigen Vizepräsident*innen, der/die Kanzler*in sowie der Direktor des ZIB an. Außerdem wirkt der Informationssicherheitsbeauftragte als ständiges beratendes Mitglied mit. Das Gremium koordiniert künftig strategische Ziele, Prioritäten, Investitionen, IT-Architektur, Sicherheitsfragen und hochschulweite Projekte. Die Geschäftsstelle wird bei der im ZIB angesiedelten Stabsstelle IT- und Projektmanagement angesiedelt.

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